Auf dem Neujahrsempfang des belgischen Übersetzerverbandes BKVT/CBTI haben Mitarbeiter des Übersetzungsdienstes des Gerichtshofs der Europäischen Union eine Ausschreibung vorgestellt, mit deren Hilfe freiberufliche Übersetzer gesucht werden.

Für Übersetzungen ins Deutsche und ins Französische werden Juristen gesucht, aber beispielsweise für Übersetzungen ins Niederländische muss man nicht Jurist sein, sondern es können sich auch Übersetzer mit Erfahrung im Übersetzen juristischer Texte bewerben.

In dem Vortrag wurde hervorgehoben, dass das oberste Gebot die Qualität ist und dass am Anfang der Zusammenarbeit die Übersetzungen verbessert werden, sodass man lernen kann, was gefordert wird.

Nach der formalen Bewerbung wird im zweiten Schritt eine Probeübersetzung verlangt. Wenn ein Bewerber den Zuschlag bekommt, muss er unterschreiben, dass er persönlich die Übersetzungen anfertigt, d. h. Umtüter, die eine gute Probeübersetzung abliefern und danach mindere Qualität von Billigheimern anfertigen lassen, haben keine Chance.

Es wurde sogar gesagt, dass auch nach dem Stichtag eingereichte Bewerbungen eine Chance hätten, insbesondere bei den „schwierigen“ Sprachen.

Die Ausschreibung in verschiedenen Sprachen finden Sie hier.

(Information von Maja Reimers aus Belgien)