22. Tagung des deutsch-französischen Netzwerk vom 30. Oktober bis 1. November 2015 in Bonn

Das 22. Réseau franco-allemand findet dieses Jahr in Bonn statt. In nunmehr langer Tradition von 22 Jahren treffen sich jährlich bis zu 100 Dolmetscher/-innen und Übersetzer/-innen mit den Arbeitssprachen Deutsch und Französisch. Die Fachtagung dient als eine informelle Plattform für den Austausch zwischen Übersetzern und Dolmetschern aus ganz Europa. Getragen wird das Netzwerk von den jeweiligen Berufsverbänden aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Öste-reich und der Schweiz. Vor 22 Jahren wurde das Netzwerk in Köln gegründet. Für Deutschland hat der Berufsverband ATICOM die Trägerschaft übernommen. Seitdem findet dieses Treffen jährlich reihum in verschiedenen Ländern und Städten statt. Die Namen der Tagungsorte lesen sich wie eine Europa-Rallye.

Dieses Netzwerk der deutsch-französischen Sprachmittler ist offen für alle, allerdings bekommen Mitglieder aus den Berufsverbänden eine Ermäßigung auf die Tagungskosten. Das Netzwerk steht auf zwei Beinen: der jährlichen Tagung und dem Internetforum. Die RFA-Diskussionsliste als Forum dient dem fachlichen Ideenaustausch, der gegenseitigen Hilfestellung sowie Anfragen und Kooperationen für Übersetzungen. Es hat sich in all den Jahren bewährt, sich auf der Tagung zu treffen, um persönliche Kontakte zu knüpfen und über die RFA-Diskussionsliste zu kommunizieren und zu kooperieren. Heute stellt das Réseau franco-allemand einen informellen Zusammenschluss von ca. 150 Fachübersetzern/-übersetzerinnen und Dolmetschern/Dolmetscherinnen in Europa dar und ist ein attraktiver Treffpunkt gleichermaßen für Anfänger wie für alte Hasen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Réseau franco-allemand.

Nach Lüttich, Toulouse, Wien und Bern findet das nächste Treffen wieder in Deutschland statt.

Die Vorbereitungsarbeiten laufen bereits seit einem Jahr und stehen kurz vor dem Abschluss. Tagungsort und Hotel wird das Gustav-Stresemann-Institut (GSI) sein, eine moderne Akademie in ruhiger Lage, unweit der Rheinauen, zentrumsnah im Regierungsviertel, gut zu erreichen und mit „demokratischen Preisen“.

Gustav-Stresemann-Institut, Bonn

Gustav-Stresemann-Institut, Bonn

Das Prinzip der Ausgestaltung des Tagungsprogramms des Réseau franco-allemand lautet „von Kollegen für Kollegen“. Fünf Vorträge sind geplant. Ein Kollege und eine Kollegin haben sich bereits verpflichtet, über die Terminologie der Mode und der Presse zu sprechen. Mit weiteren Personen befindet man sich im Gespräch. Für Anregungen und Angebote sind die Organisatoren stets offen.

Der Freitag bietet zwei attraktive Besichtigungen an: die über 100 Jahre alte Werkstatt des Orgelbauers Klais und den Bungalow der Kanzler aus der Zeit der Bonner Republik. Zum Wiedersehens-Abend erwartet uns ein erlesenes Büffet im Stresemann Haus.

Nach getaner Arbeit am Samstag geht es zum Entspannen in die Altstadt in ein uriges, traditionsreiches Lokal zu einem originellen Büffet mit rheinischen Spezialitäten.
Der Sonntag endet gemäß der Tradition bei den RFA-Treffen mit einer Stadtführung.

Die sogenannte Bundesstadt Bonn, von den Römern gegründet, ist eine lebendige Stadt mit einer 150-jährigen universitären Geschichte, zahlreichen Kultureinrichtungen, einer anheimelnden Architektur, ansprechenden Geschäften und netten Lokalen. Die neunzehn Organisationen der Vereinten Nationen, die ihren Sitz in Bonn haben, bringen zusätzlich internationales Flair.

Bonn ist gut zu erreichen – über den Flughafen Köln-Bonn, ein Pendelbus fährt in die Stadt zum Hauptbahnhof – und auch mit der Eisenbahn (per Thalys ab Brüssel, Lüttich oder Paris via Köln bzw. per ICE der Deutschen Bahn). Vom Hauptbahnhof zum Tagungsort sind es nur noch wenige Stationen mit U-Bahn oder Bus.

Das Programm und das Anmeldeformular werden im Juni auf den Webseiten der organisierenden Berufsverbände veröffentlicht. Natürlich werden die Kollegen, die auf der RFA-Diskussionsliste stehen, auch über diese Liste informiert.

Frühzeitiges Reservieren der Anfahrt für den Termin 30. Oktober bis 1. November für das 22. Treffen des Réseau franco-allemand in Bonn ermöglicht günstige Preise. Ein kleiner Tipp: Germanwings und andere Billigfluggesellschaften bieten direkte, preisgünstige Flugverbindungen nach Köln-Bonn an.

Auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen in Bonn am letzten Oktober-Wochenende – übrigens am einzigen Wochenende des Jahres, das eine Stunde länger dauert.

Marie-Noëlle Buisson-Lange